Profil

Der E-Bassist

Jacques Bono wird in Paris als Sohn einer Artistenfamilie geboren. Nach einer umfassenden Ausbildung in der Jazzschule München sowie bei dem Paul-Hindemith-Studenten Kurt Stadelmayer gelingt dem künstlerischen Ausnahmetalent ein nahtloser Einstieg in die Profiliga der E-Bassisten. Jacques Bono spielt bei zahlreichen Bands und Projekten und wird weltweit für Tourneen, Studioaufnahmen und Fernsehsendungen gebucht. In der Klassik-, Jazz-, Rock- und Pop-Szene ist er nicht nur wegen seines atemberaubenden Stils, sondern auch wegen seines außergewöhnlichen Repertoires bekannt. Besonders seine klassische Interpretation des Werks von Johann Sebastian Bach erregt weit über Europa hinaus Aufmerksamkeit.

Der Solo-Bassist

Jacques Bonos Kindheitstraum eines Soloprojekts mit klassischem Repertoire verwirklicht sich erstmals im Rahmen eines Auftritts in der Münchner Akademie der Bildenden Künste bei Professor Robin Page. Die ungewöhnliche Idee wird fortgesetzt, und Bono startet eine Karriere als Solobassist. In New York entwickelt er sein Soloprogramm weiter und spielt unter anderem in der berühmten Knitting Factory. Zurück in Europa arbeitet er an der Vervollkommnung seiner Kunst.

J.S. Bachs Cello-Suiten

Durch die Wahl eines klassischen Repertoires für E-Bass, insbesondere Bachs Cellosuiten, fordert Jacques Bono den internationalen Musikbetrieb heraus. Auftritte in Thüringens Bachkirchen, wie in Arnstadt, dienen ihm als Inspiration und verstärken sein Verständnis für das Werk des großen Komponisten. Bonos klassische Interpretation der 300 Jahre alten Musik auf einem modernen Instrument an „Originalschauplätzen“ wird als Wagnis und künstlerischer Meilenstein gefeiert. Sein musikalischer Angriff auf das gewohnte Hörempfinden setzt sich durch. Die anfänglichen Zweifel der Kritiker, Bachs Cellosuiten könnten unmöglich auf dem E-Bass gespielt werden, sind verflogen. Geblieben ist ein neuer, evolutionärer Schritt im besten Sinne der Musiktradition.